Der Berliner Datenschutz-Beauftragte Alexander Bix kritisiert bereits seit längerem den Einsatz des Google Tools auf diversen Webseiten, was man in einem Artikel des online Portals der Wirtschaftswoche, der letzte Woche veröffentlicht wurde sehr ausführlich nachlesen kann.
Erwähnenswert finde ich im Zusammenhang aber nicht nur die Tatsache, dass Google Analytics auf verschiedenen, im Frankfurter Raum stark frequentierten Seiten eingesetzt wird, sondern inwieweit dies völlig geheim (oder für mich nicht nachvollziehbar publik) geschieht.
Während die gute alte Eintracht auf ihrer Impressum-Seite klar und deutlich auf den Sachverhalt aufmerksam macht, halten es die Frankfurter FDP und die Goethe Universität nicht für nötig in ihren Informationen zum Datenschutz auch nur ein Wort zu verlieren. Sehr beschämdend, für Organisationen mit einem öffentlichen Auftrag.
Im Anhang eine Liste mit einer Auswahl weiterer beliebter Seiten des Raums Frankfurt, die Google Analytics benutzen:
Frankfurter Allgemeine Zeitung (sagt dem Nutzer nichts davon)
Börse Frankfurt (sagt dem Nutzer bescheid)
Johann Wolfgang Goethe Universität (sagt dem Nutzer nichts davon)
FDP Frankfurt (sagt dem Nutzer nichts davon)
Eintracht Frankfurt (sagt dem Nutzer bescheid)
Planet Radio (sagt dem Nutzer bescheid)
Europäische Zentralbank (sagt dem Nutzer nichts davon)
Mit Verweis auf Interpretatione des Telemedien Gesetzes bleibt die Benutzung von Webanalyse Tools auf der Internetseite so lange illegal, wie der Betreiber nicht darauf aufmerksam macht.
Wer Google Analytics selbst auf Webseiten aufspüren möchte:
Einfach den Seitenquelltext betrachten und nach den Begriffen "Google" und/oder "Analytics" suche. Wenn die Seite das Tool benutzt, dann findet ihr diese Begriffe in einem java script eingebunden.
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